Ein Eyetracker sendet Infrarot Licht aus, welches sich in den Augen des Nutzers reflektiert. Das schwache Infrarotlicht hat den Vorteil, dass es vom Auge nicht wahrgenommen wird und somit den Nutzer nicht stört. Zudem ermöglicht es eine weitestgehende Unabhängigkeit vom Umgebungslicht und funktioniert dadurch selbst bei absoluter Dunkelheit. Spezielle Kameras zeichnen mit 90 Hz die Position der Infrarot Reflexionspunkte und der Pupillen auf und Algorithmen berechnen daraus - lokal auf dem Eyetracker - die Koordinaten des aktuellen Blickpunktes. Dazu ist bei der Einrichtung einmalig eine etwa 10s dauernde Kalibrierung auf den Nutzer notwendig.